Sie möchten ein persönliches und unverbindliches Infogespräch zur Fortbildung Systemisches Führen? Schreiben Sie uns gerne und vereinbaren einen Termin mit uns!

Dauer & Umfang

4 Workshops á 2 Tage
ca. 4-5 Monate

Veranstaltungsort:

Schönhauser Allee 6-7
10119 Berlin

Preis:

für Organisationen:
4.700 € zzgl. MWSt.

für Privatzahler*innen:
3.900 € zzgl. MWSt.

Gruppengröße:

5 – 7 Teilnehmer*innen

Fortbildung Systemisches Führen

Zielsetzung

In unserer Fortbildung Systemisches Führen lernen Sie, wie Sie mit systemischem Denken und systemtheoretischem Wissen erfolgreich führen. Führen war und ist nicht einfach. Die Rahmenbedingungen gelingender Führung unterliegen einem kontinuierlichen Wandel, auf den Sie als Führungskraft kaum Einfluss haben. Gleichzeitig steigen die Ansprüche and Ihre Leistungen. Was gestern noch gut und sinnvoll erschien, ist heute schon nicht mehr hilfreich. Junge und innovative Mitarbeiter*innen stellen neue Anforderungen, etablierte Mitarbeiter*innen sollen weiterhin mitgenommen und motiviert werden. Sie als Führungskraft müssen für sich und andere neu definieren, was es heißt, ein Vorbild zu sein, motivieren zu können, situationsgerecht zu führen und strategisch zu denken. Und das muss nicht nur auf der Ebene der interpersonellen Beziehungen geschehen, sondern sich in den Strukturen und der Kultur Ihrer Organisation niederschlagen.

Im Kontext unserer Fortbildung systemisches Führen reflektieren Sie Ihre Ressourcen und Ihren Führungsalltag. Das Wissen erfahrener Führungskräfte und die Impulse jüngerer Führungskräfte ergänzen wir um systemische und gruppendynamische Ansätze sowie neuste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Leadership- und Systemtheorie.

Inhalte

Dauer & Umfang

4 Workshops á 2 Tage
ca. 4-5 Monate

Preis:
für Organisationen: 4.700 € zzgl. MWSt.
für Privatzahler*innen: 3.900 € zzgl. MWSt.
 
Gruppengröße:
5 – 7 Teilnehmer*innen

Im Laufe der Fortbildung lernen Sie ...

  • das Grund- und Vertiefungswissen moderner wissenschaftlicher Führungsansätze kennen.
  • Ihre Wirkung als Führungskraft im Kontext Ihrer Organisation einzuschätzen.
  • die systemische Organisationstheorie für Ihren Führungsalltag fruchtbar zu machen.
  • Ihren persönlichen Umgang mit dem Thema Macht zu reflektieren und mit Statusspielen besser umzugehen.
  • Ihren Kommunikationsstil im Umgang mit Mitarbeitenden zu überprüfen und zu entwickeln.
  • sich Ihre Wirkung als Führungskraft im Kontext der Organisation bewusst zu machen und diese zu steuern.
Katrin Ueberschär
Katrin UeberschärPartnerin & Prokuristin bei Kock + Voeste
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Ein inspirierender Moment war für mich die Darstellung meiner Führungsrolle in Form einer Fotocollage aus einer Hand voll Zeitschriften. Aber auch die Möglichkeit, meine Führungssituation in einer Aufstellung zu verbildlichen, hat mir die Augen geöffnet. Den größten praktischen Nutzen sehe ich in der Auffrischung systemischer Fragen und systemischer Ansätze für den Alltag. Trotz der systemischen Ausbildung geraten solche Dinge leider in den Hintergrund, wenn man nicht aktiv damit arbeitet und daran denkt, sie einzusetzen. Dabei haben mir auch die Live-Coaching-Gespräche sehr geholfen. Die Ausbildung würde ich für die sehr intime Atmosphäre, freundlichen Umgang mit den Teilnehmern und untereinander und gute Kombination von Theorie und Praxis weiterempfehlen.
Jenny Küttner
Jenny KüttnerProkuristin bei DISO gGmbH
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Für mich ganz persönlich hat das Seminar „Systemisches Führen“ eine große Nachwirkkraft. Ich habe vieles hinterfragt, beleuchtet, analysiert und mitunter neu bewertet. An dieser Stelle noch einmal ein großes Lob für die Qualität eurer Arbeit und auch an euch ganz persönlich, so wie ihr arbeitet und ich euch wahrnehme.
Dr. Martin Kaufmann
Dr. Martin KaufmannGeschäftsführer USE Union Sozialer Einrichtungen
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Mich hat vor allem inspiriert, die eigene Organisation und auch die der anderen Teilnehmer*innen neu kennen zu lernen. Nützlich fand ich die praktischen Übungen zu den theoretischen Inhalten. Die Methodik zur Gesprächsführung (Anliegen, Perspektive, Vereinbarung, etc.) begleitet mich seitdem in nahezu allen Gesprächen. Ich empfehle die Fortbildung insbesondere wegen der unkomplizierten und dennoch stringenten Herangehensweise an ein komplexes Thema. Und für das Schaffen eines Rahmens, in dem eine sehr unterschiedlich besetzte Gruppe toll miteinander arbeiten, lernen und sich entwickeln kann.
Charlotte Otte
Charlotte OtteGeschäftsführerin Obsthof Otte
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Ich empfehle die Fortbildung Systemische Beratung für alle, die sich in Führungspositionen oder Vermittlung zwischen verschiedenen Parteien in komplexen Systemen entwickeln möchten. Praktisch hat mir die Fortbildung darin geholfen, Prozessen zur Lösungsfindung zu strukturieren und Kommunikationsverbesserung zwischen verschiedenen Parteien mit entsprechend unterschiedlichen Perspektiven und Interessen herbeizuführen.
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Der Beipackzettel

Zu Risiken und Nebenwirkungen unserer Fortbildung Systemisches Führen

Workshops

Wir nennen Organisationen soziale Systeme, die sich durch geschriebene und ungeschriebene Regeln, manifeste und latente Strukturen und zum Teil verwirrenden oder widersprüchlichen Kommunikationsmustern zu stabilisieren versuchen. Sie lernen in diesem Workshop, Ihre eigene Organisation mithilfe systemischer Grundbegriffe wie Paradoxie, Autopoiesis, Rückkopplung und Entscheidung neu kennen zu lernen.

Praktisch reflektieren sie Ihre eigene Rolle im Unternehmen mit den Perspektiven der anderen teilnehmenden Führungskräfte. Da Sie alle in Organisationen mit unterschiedlichen Aufträgen, Kunden, Zielen und Kulturen und Strukturen arbeiten, nutzen wir den Blick in gegenseitig fremden Organisationen. So erleben Sie nutzbare Theorie, Beobachtungen 1. und 2.Ordnung, Feedback-Schleifen und Unterschiede, die einen Unterschied machen.

Leitfragen:

  • Was ist ein System?
  • Wie entstehen und wirken Muster?
  • Was erwartet meine Organisation von mir in meiner Rolle von mir?
  • Wie kann ich anschlussfähiger an meine Organisation werden?
  • Wozu nutzt mir die Beobachtung 1. und 2.Ordnung?
  • Wo liegen meine „blinden Flecken“ in der Organisation?

In diesem Workshop verschaffen Sie sich Orientierung im Dschungel der verschiedenen modernen Führungstheorien. Wir werden auf die transaktionale und transformationale Führungskultur, laterales Führen, postheroische Führung und das Führen in agilen Kontexten eingehen sowie Leadership von Management abgrenzen. Der Reflektion der eigenen Kompetenzen in der Gruppe und mit uns wird ausreichend Raum gegeben.

Eine andere Perspektive auf das eigene Führen verändert auch den Blick auf die eigene Organisation. Das verschafft Ihnen zugleich mehr Handlungsspielräume, denn sie lernen zu erkennen, welche Art von Führung aktuell in Ihrer Organisation Sinn macht. Sie tarieren das Kräftespiel von Grenzen der Gestaltung und Chancen auf Veränderung aus. Dabei hilft die Entdeckung der eigenen Führungspräferenzen und die Art und Weise, wie Sie Entscheidungen treffen (KAIROS).

Leitfragen:

  • Welche Grenzen und Chancen bieten die Konzepte transaktionaler und transformationaler Führung?
  • Was macht meinen Führungsstil aus?
  • Wie steuere ich meine Wirkung?
  • Wo sehe ich persönlich meine Entwicklungsschritte und Visionen?

Macht ist Bestandteil aller menschlichen und organisationalen Beziehungen, somit auch stets ein Thema von Führung. Wir werden über neue Machttheorien und deren praktischen Nutzen im Führungsalltag sowie über Ihre eigene Haltung zum Thema Macht sprechen.

Wie kann Macht und Status, die mit dem Aufstieg in der Hierarchie wachsen, produktiv für Sie, ihr Team oder Ihre Organisation genutzt werden? Wo liegen die Grenzen zwischen konstruktiver Gestaltung und Missbrauch. Statusmodelle, die Status als Konzept der Beziehungsgestaltung verstehen, dienen uns als theoretische Grundlage und praktisches Werkzeug zum reflektierten Führungsverhalten.

Leitfragen:

  • Was bedeutet Macht für mich persönlich?
  • Wie ist meine Erfahrung mit Macht – positiv und negativ
  • Was möchte ich bewirken und wie kann ich das erreichen?
  • Wie inszeniere ich mich im Führungsalltag?
  • Welche Erfahrungen habe ich mit Macht außerhalb und innerhalb des Kontexts Führung?
  • Wie treffe ich Entscheidungen und wie noch nicht?

Die Zukunftsfähigkeit von Organisationen wird über Projekte gesichert. Notwendige Veränderungen, Anpassungen und Innovationen werden identifiziert und über die strukturierte Arbeitsform eines Projektes umgesetzt. Durch ihren Änderungscharakter stehen Projekte häufig quer zu bestehenden Strukturen und beanspruchen team- oder abteilungsübergreifenden Zugriff auf verschiedene Ressourcen. Dies macht Projekte zu einem Führungsthema. Vor allem Führungskräfte haben die Möglichkeit, aus ihrer Rolle heraus Projekte zu unterstützen und die organisationale Ambidextrie zu stärken.

Jedoch ist auch in der Führungsebene von Organisationen das Wissen über Management, Steuerung und Unterstützung von Projekten oft nur begrenzt vorhanden. Genau hier setzt das systemische Projektmanagement an und nimmt Projekte nicht nur inhaltlich in den Blick, sondern auch ihren vielschichtigen Umsetzungskontext. Projekte werden als strukturierte Interventionen verstanden, die Irritationen sowie Widerstand auslösen können und demnach anschlussfähig für die Organisation bleiben müssen.

Leitfragen:

  • Was ist eigentlich ein Projekt und was macht es besonders?
  • Welche Anforderungen stellen Projekte an die Organisation?
  • Wie entstehen typische Spannungen zwischen Projekt und Organisation?
  • Was sind die Grundzüge eines systemischen Projektmanagements?
  • Was benötigt ein Projekt von mir als Auftraggeber*in?
  • Wie kann ich als Führungskraft Projekte optimal unterstützen?

Termine

Workshop 112. & 13.03.2024
Workshop 216. & 17.04.2024
Workshop 328. & 29.05.2024
Workshop 418. & 19.06.2024
Workshop 124. & 25.09.2024
Workshop 215. & 16.10.2024
Workshop 313. & 14.11.2024
Workshop 404. & 05.12.2024

Anmeldung

Wenn Sie Interesse an der Fortbildung haben, schreiben Sie uns an info@sifb.de und vereinbaren ein unverbindliches Informationsgespräch. Sie können sich auch zur nächsten Fortbildung anmelden, indem Sie das Anmeldeformular ausfüllen:

Zu den Risiken und Nebenwirkungen der Fortbildung systemisches Führen

Grundsätzlich wirken unsere Fortbildungen und Weiterbildungen für die Teilnehmenden förderlich in den Bereichen:

Beratungskompetenz, Führungskompetenz, sicherer Umgang mit Unsicherheit, Komplexitätsadäquanz, Kommunikationsfähigkeit in Gruppen und Organisationen.

Folgende Nebenwirkungen wurden bislang beobachtet:

Teilnehmende erhalten vielfältige neue Blickwinkel auf ihre Organisation oder die Organisationen, die sie beraten. Dies kann zu vorübergehenden Irritationen führen, die aber in aller Regel von einer gesteigerten Klarheit und Kreativität abgelöst werden.

Teilnehmende riskieren, dass liebgewonnene und gut eingeübte Beobachtungs- und Verhaltensmuster in Frage gestellt werden und alternative, noch wenig eingeübte Ideen und Verhaltensweisen dazukommen.

In unseren Lerngruppen kommt es für die Teilnehmenden immer wieder zu überraschenden und gelegentlich herausfordernden Differenzen zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Auch wenn in unseren Ausbildungen die Organisation im Mittelpunkt steht, riskieren die Teilnehmenden eine teilweise nicht unerhebliche persönlich-professionelle Entwicklung.

Bei Personen, die in Organisationen arbeiten, kann es zu gewissen Unverträglichkeiten mit der Organisation und ihrer Kultur kommen. In sehr seltenen Fällen werden Jobshifts beobachtet. Die Beschwerden klingen in der Regel ab, weil Teilnehmende eine realistischere und damit wirkungsvollere Perspektive auf ihre Organisation einnehmen.

Personen, die die Welt unter einer stark wertegeprägten Brille betrachten, können sich durch die funktionalen Organisationsbeschreibungen in unseren Weiter- und Fortbildungen herausgefordert fühlen. Das kann zu vorübergehendem Unwohlsein führen. In den meisten Fällen klingen die Beschwerden jedoch bald ab und geben einen erweiterten professionellen und persönlichen Horizont frei.

Alles in allem wird von den bisherigen Teilnehmenden berichtet, dass der Nutzen der Fortbildungen unerwünschte Nebenwirkungen bei Weitem übertrifft.

Sie werden für die Anmeldung zu dem externen Diensteanbieter Microsoft Forms weitergeleitet.

Was sind Organisationen?

Mit der soziologischen Organisationstheorie von Niklas Luhmann verstehen wir eine Organisation als ein besonderes soziales System, das aus einer Vielzahl von mehr oder weniger strukturierten Kommunikationsprozessen (Besprechungen & Meetings, Brainstorming, Aufträge & Weisungen, Smalltalk, Argumentation & Kritik, Dienstwege und  Zahlungen, Statusgesten etc.) besteht.

Zentral für jede Organisation ist die Entscheidung: Organisationen bestehen weiter, weil Entscheidungen getroffen werden. Mangelnde Entscheidungskompetenz ist daher sowohl ein Thema für Führung als auch für Beratung. Jede Organisation verfolgt auch ein Ziel oder einen Zweck. Führung hat somit auch immer die Frage zu klären, ob und inwieweit Entscheidungen dem Organisationszweck dienen oder nicht.

Jede Organisation ist unterschiedlich, jedoch lassen sich Organisationen in unterschiedliche Typen einteilen, zum Beispiel in primär wirtschaftlich operierende Unternehmen, sozial orientierte NGOs und regel- bzw. normdurchsetzende Behörden und Verwaltungen, aber auch nach Mitgliederanzahl (Kleinunternehmen, Mittelstand, Konzern) oder nach Einfluss (politische Macht, Normsetzungskompetenz, Zuschreibung von Expertenwissen). Die Kenntnis der spezifischen Eigenheiten von Organisationstypen ist ein wichtiges Hilfsmittel zur Diagnose von organisationalen Problemen und somit Voraussetzung einer erfolgreichen Beratung.